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Veröffentlicht 17. März 2021

3 Tipps wie du deinen aufgeregten Hund beruhigen kannst.

  • Tipps & Tricks
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Es gibt verschiedene Situationen im Alltag, die deinen Hund nervös machen. Gerade Welpen und Junghunde müssen lernen, auch mal abzuwarten, verschiedenen Reizen zu widerstehen und sich zu entspannen. Dein Job als Hundehalter ist es, deinem Hund die nötige Ruhe zu geben und sie ihm beizubringen. Mit unseren 3 Tipps lernst du, wie du deinen Hund gezielt bei Unruhe beruhigen kannst und genügend Momente für Entspannung und Ruhe in euren Alltag etablierst.

1. Bleibe selbst ruhig.

Wenn unser Hund aufgeregt ist, anfängt zu jammern oder sogar zu bellen, schießt auch schnell unser eigener Blutdruck in die Höhe und wir lassen uns von seiner Aufregung anstecken. Wie oft nehmen wir dann mal die Leine strammer oder unsere Stimme wird unabsichtlich lauter? Damit dein Hund von dir Signalisiert bekommen kann, dass es nicht nötig ist in dieser Situation aufgeregt zu sein, ist es wichtig, dass du selbst ruhig und entspannt bleibst.

Das kann so aussehen, dass du in Hundebegegnungen, eben nicht wie wild an der Leine ziehst und laut “Nein, lass das!” schreist, wenn dein Hund das andere Mensch-Hund-Team anbellt. Besser wäre es, wenn du deinem Hund, falls nötig ein Abbruchsignal gibst, dann den Abstand zum anderen Mensch-Hund-Team vergrößerst und deinen Hund mit einem Entspannungssignal und ruhigem Lob wieder etwas herunterholst. Entschleunigung ist hier King! Werde langsamer, spreche langsamer und atme langsamer!

2. Etabliere Ruhephasen.

Hunde brauchen nicht immer 24/7 Beschäftigung und Aktion. Je mehr du deinen Hund körperlich forderst, desto mehr wird er von dir fordern. Du kannst das mit einem Marathonläufer vergleichen, der jeden Tag laufen muss, da er sonst durchdreht. Ähnlich sieht es auch bei Hunden aus, die Wettkampfsport mit ihren Haltern betreiben. Um hier die Balance zu finden, ist es wichtig trotz Hundesport, gemeinsamen Hobbys und Hundefreunden genügend Ruhephasen einzuplanen, die dann auch aktiv umgesetzt werden. Dein Job als Hundehalter ist es, dass du deinen Hund gerade als Junghund nicht überlastest und dafür sorgst, dass er mindestens 18 Stunden am Tag die Chance hat zu ruhen oder zu schlafen.

Das bedeutet auch, dass nach einem Spaziergang oder dem gemeinsamen Training nicht mehr so viel Zuhause passieren muss, sondern ein gemeinsames Kuscheln, die bessere Alternative zum wilden Toben ist. Auch ein geeigneter Ruheort wie z.B. ein Körbchen oder eine Hundebox kannst du nutzen, um deinem Hund eine Auszeit zu geben. Vielleicht musst du ihn am Anfang noch mit einem Kommando, wie “Körbchen” dazu motivieren nach dem Spaziergang eine kleine Mittagspause zu machen, doch nach einiger Zeit wird dein Hund lernen, dass diese Auszeit sehr wohltuend für ihn ist und er wird selbst seinen Ruheplatz aufsuchen.

Außerdem empfehlen wir dir mit deinem Hund mehrmals pro Woche die Stand-by Übung durchzuführen. Diese sorgt bei deinem Hund für Entspannung und kann ihn nach erfolgter Verknüpfung in Stresssituationen beruhigen.

3. Suche die passende Beschäftigung zur Persönlichkeit deines Hundes.

Bestimmte Persönlichkeiten von Hunden neigen verstärkt zur Unruhe. Für diese Hunde ist es nicht förderlich aktivierende Hobbys wie z.B. Agility, Flyball, Frisbee oder Ballwerfen zu betreiben. Grund dafür ist der Botenstoff Dopamin, er sorgt für einen wahren Rausch in deinem Hund und kann süchtig machen. Hast du einen Hund, der von sich aus schon sehr Unruhig ist, kannst du ihn besser mit einem Hobby unterstützen, welches dem Rausch entgegenwirkt. Gut geeignet sind unter anderem Hobbys die den Einsatz der Nase erfordern z.B. Ziel Objekt Suche (ZOS) und die Teebeutelsuche oder Hobbys die ein hohes Maß an Konzentration erfordern, wie das langsame kontrollierte Laufen über Cavalettistangen oder das Erlernen neuer Handlungsketten durch Do as I do.

Hast du einen zur Nervosität neigenden Hund, empfehlen wir dir folgende Trainingsvideos in der Pupy App:

  • Gemeinsamen Entspannen (in “Welpenerziehung”)
  • Überall zur Ruhe kommen (in “Welpenerziehung”)
  • Körpersprache richtig nutzen (in “Leinenführigkeit”)
  • Die Impulskontrolle (in “Benimm dich!”)
  • Cavaletti laufen (in “Fun Agility”)
  • Isometrische Übung (in “Entspannung”)
  • “Doga” das Hundeyoga (in “Entspannung”)
  • “Lustige Pausenspiele” (in “Bürohunde Training”)

Viel Spaß beim Entspannen wünscht euch das Pupy Trainerteam!

Von:

author
Sarah MertesZertifizierter Trainer