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Veröffentlicht 21. Juni 2021

Können Hunde schwitzen? Tipps für deinen Hund im Sommer!

  • Tipps & Tricks
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Endlich Sommer! Die Temperaturen steigen und wir lieben es, Zeit unter freiem Himmel zu verbringen. Doch auch wenn wir uns mit kühlem Eis oder einem Sprung ins Freibad schnell abkühlen können, sollten wir unseren geliebten Vierbeiner dabei nicht vergessen. Wir von Pupy zeigen dir, wie du die langen Sommertage mit deinem Hund genießen kannst.

Können Hunde schwitzen?

Hunde besitzen zwar wenige Schweißdrüsen an den Pfoten, jedoch dienen diese nicht primär dazu, die Körpertemperatur im Sommer zu regulieren, sondern viel mehr dazu, Duftstoffe zu hinterlassen. Die Thermoregulation beim Hund funktioniert über das Hecheln. Durch die Atmung gelangt Luft an die Nasen- und Mundschleimhäute und kühlt durch die Verdunstungskälte den Hund ab, so dass die Körpertemperatur stabil bleibt.

Trinken, Trinken, Trinken!

Achte besonders an heißen Tagen darauf, dass dein Hund genügend Wasser zu sich nimmt, ca. 50 ml pro kg Körpergewicht sind bei normaler Belastung nötig, an heißen Tagen darf es mehr als doppelt so viel sein! Viele Hunde trinken ausreichend, sofern ihnen Wasser zur Verfügung steht. Sollte dein Hund trotzdem wenig trinken, kannst du ein wenig Geschmack ins Wasser bringen, indem du z.B. Leberwurstpaste, Quark o.Ä. ins Wasser mischt oder das Futter von deinem Hund anfeuchtest. Denke bitte auch daran, unterwegs IMMER frisches Wasser mitzunehmen.

Lasse deinen Hund niemals allein im Auto, wenn die Sonne scheint!

Auch bei geringeren Temperaturen kann das Auto zum Backofen werden. Selbst bei 20 Grad kann das Auto innerhalb von 10 Minuten auf 27 Grad aufheizen. Bei 30 Minuten erreicht das Auto bereits einen kritischen Wert von 36 Grad. Nach einer Stunde sind es bis zu 46 Grad!!!

An einem normalen Sommertag steigen die Temperaturen auf etwa 25-30 Grad, bei diesen Temperaturen erreichen wir schon bei 10 Minuten kritische Temperaturen von ca. 40 Grad. Hier hat dein Hund nichts im Auto zu suchen! Lasse ihn während des Einkaufs am besten im kühlen Zuhause!

Verlege die Spaziergänge in die frühen Morgen- und späten Abendstunden.

Besonders zur Mittagszeit steigen die Temperaturen im Sommer stark an und nicht nur die Umgebungstemperatur, sondern auch der aufgeheizte Asphalt können deinem Hund schaden.

Wenn du doch mal Mittags mit deinem Hund vor die Tür musst, dann halte dich bitte immer auf Wiesen oder Waldboden auf. Du kannst mithilfe der Handprobe auch den Asphalt auf seine Erträglichkeit überprüfen, indem du deine Hand für ca. 2 Minuten flach auf den Boden hältst. Kannst du es aushalten oder verbrennst du dir schon die Finger?

Biete deinem Hund genügend Abkühlungen an.

Egal ob Hundeeis, ein schattiges Plätzchen oder einen Sprung in den Hundepool. All diese Sachen kannst du deinem Hund anbieten, damit er sich abkühlen kann. Auch spezielle Kühlmatten können von Hunden angenommen werden. Achte hier nur bitte darauf, dass dein Hund nicht zu lange auf der Matte liegen bleibt (10-20 Minuten maximal), so beugst du einer Unterkühlung vor. Auch das Fell deines Hundes sollte regelmäßig ausgebürstet oder bei bestimmten Rassen ggf. beim Hundefriseur den Temperaturen entsprechen gekürzt werden.

Vertraue deinem Hund!

Wenn dein Hund an einem heißen Tag nicht spazieren, trainieren oder spielen möchte, dann ist das völlig in Ordnung. Auch wir sind an heißen Tagen manchmal träge. Lasse deinen Hund selbst entscheiden, ob er aktiv werden möchte oder nicht. Biete ihm eine unserer Abkühlungen an, aber zwinge ihn nicht, das Eine oder Andere zu tun.

Lade dir jetzt die Pupy App herunter, um täglich kleine Fortschritte, im Training mit deinem Hund zu machen! Wir wünschen dir tolle Sommertage mit deinem Hund und hoffen, dass dir die Tipps gefallen!

Eurer Pupy Team

Von:

author
Sarah MertesZertifizierter Trainer