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Veröffentlicht 29. April 2021

Wie werde ich der beste Freund meines Hundes?

  • Tipps & Tricks
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Der Hund ist beste Freund des Menschen. Aber wie kannst du auch der beste Freund deines Hundes sein? Schon wenn wir uns Hund und Mensch rein objektiv ansehen, bemerken wir schnell, dass wir uns sehr unterscheiden. Doch nicht nur äußerlich gibt es Unterschiede, vor allem in der Kommunikation, sprechen Hund und Mensch eine andere Sprache. Wie du trotzdem der beste Freund deines Hundes werden kannst, zeigen wir dir in diesem Blogpost.

Drücke dich konsistent und deutlich aus.

Hunde verstehen nonverbale (Körpersprachliche) Hinweise besser als verbale (Lautsprache). Das ist auch der Grund, warum ein Hund nicht von Anfang an versteht, was wir mit “Sitz” oder “Platz” meinen. Hunde haben jedoch von Beginn an ein Gespür für unsere Körpersprache. Studien haben gezeigt, dass Hunde gegenüber allen anderen Kaniden, das größte Interesse am Menschen haben und ihnen gerne ihre Aufmerksamkeit schenken. Sie möchten lernen uns zu verstehen! Und genau das ist es, was wir im Zusammenleben mit unserem Hund nutzen sollten.

Zeigegesten werden von unseren Hunden besonders gut verstanden. Das liegt vermutlich daran, dass Hunde gelernt haben, dass Hände eine zuverlässige Quelle für positive Dinge sind z.B. Futter, der Griff zur Leine, die den Spaziergang ankündigt, gemeinsames Spielen o.Ä. Welpen können schon von klein an auf unsere Zeigegesten reagieren und sie sogar meist richtig deuten. Daher solltest du im Umgang mit deinem Welpen besonders achtsam deine Hände einsetzten. Zeige deinem Welpen spannende und tolle Dinge, für die es sich lohnt deiner Hand zu folgen. Das wird dir später im Training von Großem nutzen sein!

Wichtig ist, dass du im Umgang mit deinem Hund bewusst Zeigegesten einsetzt und sie nicht “verschwendest”, indem du unachtsam auf etwas zeigst, was deinen Hund nicht interessiert oder ihm sogar schadet. Jede schlechte Erfahrung, die dein Hund mit deinen Händen macht, kann dazu beitragen das dein Hund handscheu wird.

Begegne deinem Hund freundlich.

Wir Menschen sind durch unseren aufrechten Gang meist größer als unser Hund. Hunde wissen genau, dass Körpergröße und Gewicht darüber entscheiden können, wer der Stärkere ist und schätzen so auch Bedrohungen ein. Wenn wir uns unserem Hund nähern, indem wir aufrecht sind und uns gleichzeitig nach vorne beugen, stellen wir eine ganz schön bedrohliche Gestalt dar. Auch das von oben Herausstrecken der Hände ist keine besonders freundliche Geste für unseren Hund. Deine Hand ist das erste menschliche Körperteil, welches die Individualdistanz (also den Abstand, den dein Hund als angenehm empfindet) unterschreitet. Manche Hunde entziehen sich einer solchen Geste, drohen oder verbeißen dich sogar. Deshalb ist es wichtig, dass das besonders der erste Kontakt zwischen dir und deinem Hund auf einer Ebene stattfindet. Mach dich klein, indem du dich hinhockst, biete deinem Hund langsam deine Hand an und lasse ihn den letzten Schritt auf dich zukommen. Genau das ist es, was Respekt ausdrückt und von unseren Hunden als sehr höflich empfunden wird.

Exkurs Rückruf: Auch beim Rückruf neigen wir dazu uns vorzubeugen. Besser ist es, wenn wir uns aber leicht nach hinten lehnen und sogar ein paar Schritte zurücklehnen, wenn wir unseren Hund zu uns rufen. Das wirkt auf unseren Hund einladend und er fühlt sich weniger von unserer Körpergröße bedroht.

Bleibe Fair!

Hunde verstehen keine Ausnahmen! Heute “ja” und morgen “nein” wird dein Hund nicht verstehen. Hat dein Hund einmal gelernt, was er darf und was er nicht darf, ist es wichtig diesen Weg der Erziehung auch beizubehalten. Andernfalls wirst du für deinen Hund unglaubwürdig und gefährdest eure Beziehung zueinander. Manche Hunde reagieren auf die ständig wechselnde Meinung ihres Menschen sogar körperlich mit der erlernten Hilflosigkeit. Erlebt dein Hund also ständig Misserfolge, führt dieser Misserfolg zum Aufschaukeln von Stresshormonen und kann seine Lern – und Konzentrationsfähigkeit beeinflussen. Überlege dir deshalb früh genug, ob dein Hund mit dir auf dem Sofa kuscheln darf oder ob er in seinem Körbchen liegen soll. Wir sind übrigens echte Sofa Fans ☺️.

Werde jetzt der beste Freund deines Hundes!

Wir hoffen diese Tipps helfen dir weiter! Für mehr Tipps und Tricks lade dir jetzt die Pupy-App herunter und lerne noch heute spannende Übungen mit deinem Hund kennen!

Von:

author
Sarah MertesZertifizierter Trainer